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WiF | ratsfraktion


Die WiF erzielte bei der Kommunalwahl im Mai 2008 überraschend 22,3% der Stimmen und zog erstmals als Fraktion in die Ratsversammlung der Stadt Flensburg ein. Sie ist der Stachel im Fleisch der Flensburger Politik. Ein konstruktiver Stachel, wenn es darum geht, die Bürgerbeteiligung zu stärken, ehrliche Informationspolitik zu betreiben, die Schätze der Stadt zu bewahren und unser soziales Zusammenleben zu fördern. Ein schmerzender Stachel, wenn es darum geht, Projekte ohne größere Beteiligung durchzuwinken, Informationen zu verweigern, Entscheidungen außerhalb der Gremien zu treffen…

Als absolute Neueinsteiger mussten wir in den ersten zwei Jahren zunächst viel Lehrgeld zahlen. Aber die Zeit der Rendite hat begonnen, indem wir beharrlich für die Ziele der WiF arbeiten und nun – leider nicht immer – auch Erfolge erzielen. Mit dem Bürger, durch den Bürger, für den Bürger – das ist unsere Maxime, und so stehen wir jeden 2. Samstag in der Flensburger Innenstadt, um für alle ansprechbar zu sein, Fragen zu beantworten, Kritik, Ideen und Anregungen aufzunehmen.


WIR in Flensburg (WiF) | Ratsfraktion
Rathaus der Stadt Flensburg, Raum E 49
Rathausplatz 1
24931 Flensburg

Tel. +49 (0)461 - 85 1830
Fax +49 (0)461 - 85 1831
E-Mail: fraktion@wir-in-flensburg.deGeschäftsführung: Marc Paysen 

Geschäftszeiten:
Montag:      15:00 - 18:00 Uhr
Dienstag:      9:00 - 12:00 Uhr
Mittwoch: 14:00 - 17:00 Uhr
Donnerstag: 9:00 - 12:00 Uhr
Freitag:       11:00 - 12:00 Uhr



Ratsmitglieder unserer Fraktion:

Fraktionsvorsitz:  Erika Vollmer
1. stv. Vorsitz:    Andreas Rothgaenger
2. stv. Vorsitz:    Gerda Brau
Stadtpräsident:   Dr. Christian Dewanger
                        Hubert Ambrosius
                        Wolfgang Schmiel
                        Elmar Westphal

Zur Fraktionsgröße
Die WiF-Fraktion war nach dem Ergebnis der Kommunalwahl vom 25.05.2008 zunächst mit 10 Ratsmitgliedern in der Ratsversammlung (43 Sitze) vertreten. Als größte Fraktion stellte sie den Vorsitz der Ratsversammlung: Den Stadtpräsidenten. 
2009 und 2010 sind insgesamt 3 Ratsmitglieder aus der WiF-Fraktion ausgeschieden*, die davon abgesehen haben, das durch Vereidigung an ihre Person geknüpfte und nur über die WiF-Wahlliste gewonnene Mandat wieder der WiF zur Verfügung zu stellen. Die Fraktion besteht daher nur aus 7 von ursprünglich 10 Ratsmitgliedern; darunter alle 5 Ratsmitglieder, die ihren Wahlkreis dank Ihrer Zustimmung direkt gewinnen konnten. Der Stimmenanteil der WiF-Fraktion an der Ratsversammlung und ihren Ausschüssen verminderte sich durch die ausgeschiedenen 3 Ratsmitglieder von ursprünglich 22,3% (25.05.2008) auf nur noch 16,3% (seit 27.05.2010). 

*Ausgeschieden sind: Hans Andersen (27.04.2009, seitdem fraktionslos); Jörg Pepmeyer und Margret Helwig (26.05.2010, seitdem "Akopol"-Fraktion). Zu den Austritten erschien ein Kommentar in der WiF-Zeitung im Juli 2010 (siehe unten). 



Bürgerschaftliche Mitglieder unserer Fraktion:

    Ursula Jensen 

Die Bürgerschaftlichen Mitglieder unterstützen die Ratsmitglieder in den Ausschüssen und Gremien sowie in der Öffentlichkeitsarbeit. 


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Der Verlust an Reibungsverlust ist ein Gewinn 
von Elmar Westphal, erschienen im Juli 2010

Erst Hans Andersen, jetzt Jörg Pepmeyer. Letzterer hielt ersteren mit Recht für einen rechts-populistischen Opportunisten, der die WiF spalten wollte. Ersterer hielt letzteren für einen linken Intriganten, der die WiF umfunktionieren wollte (sozusagen ein Volkstribun als Mini-Machiavelli). 

In der Gründungsphase vor drei Jahren sagte ein Arbeitskollege zu mir: „Ich hätte gern in der WiF mitgemacht, aber nicht mit einem Hans Andersen als zweitem Vorsitzenden.“ Nur wenige Tage später sagte ein befreundeter Anwalt zu mir: „Wie kannst Du nur in einer Gruppe mitarbeiten, in der Jörg Pepmeyer den Ton angeben möchte.“ 
Kein Wunder, dass manche etablierten Politiker – und vor allem das Tageblatt – der WiF ein schnelles Ende prognostizierten. Aber die WiF hat bewiesen, dass sie viel Substanz hat, wenn auch bisher manchmal übertönt vom schrillen Verhalten jetzt Ausgetretener. 

Schade – uns werden Jörg Pepmeyers oft gute Analysen, Recherchen und Ideen fehlen (auch wenn er sich zunehmend der Zusammenarbeit entzog). Befreit sind wir allerdings auch von dem bedrückenden Gefühl, es sei 'wissenschaftlich bewiesen', dass alle anderen immer Unrecht hätten. (Und das von einem Kommunikationsexperten vermittelt zu bekommen, tut weh!) 
In seiner neuen Zwei-Personen-Fraktion wird der frischgebackene Fraktionsvorsitzende mit Sicherheit auf weniger Widerstand stoßen. 

Übrigens: Fünf der WiF-Ratsmitglieder haben ihr Mandat direkt gewonnen. Alle drei aus der Fraktion ausgeschiedenen Ratsmitglieder verdanken ihr Mandat der WiF-Liste. Wie steht das jemandem zu Gesicht, der austritt, sein Mandat behält und über Verrat an basis-demokratischen Grundsätzen in der WiF lamentiert?