E-Government 2.0


Die WiF setzt sich seit ihrem Bestehen und seit ihrem Eintritt in die Ratsversammlung eindeutiger als alle anderen Fraktionen für Bürgerbeteiligung an politischen Entscheidungsprozessen ein. Dies ist ganz eindeutig ein Weg, Politikverdrossenheit abzubauen.

Ein Ziel unserer Kommunalverwaltung sollte die effizientere Fokussierung auf die Wünsche ihrer Bürger sein.
Weniger sinnvoll ist es, Verwaltungsprozesse aufwendig auszuleben und diesen Zustand als "nicht optimierbar" darzustellen.
Wenn Arbeitsabläufe mehr beschäftigen, als letztlich Nutzen für den Bürger zu erzielen, läuft etwas falsch.

Wir haben aus dieser Erkenntnis heraus direkt nach unserem Eintritt in den Rat die IT-Konzepte der Stadt eindringlich hinterfragt.
Es folgten Analysen und Vergleiche der bestehenden Konzepte mit Realisierungen in anderen, bereits wesentlich moderner aufgestellten Kommunen.
Unsere Anregung sich die Umsetzung mit ausgewählten Rats- und Verwaltungsmitgliedern in Dänemark/Apenrade wurde vom Flensburger Oberbürgermeister Simon Faber begrüsst und organisiert. Es gelang, hier bereits Berührungsängste abzubauen und bis dahin als Visionen betrachtete Lösungen als realisierbar anzuerkennen.  
 
Der Einsatz moderner Technik ermöglicht beides: Kosten- und Aufwandsreduzierung mit der Standardisierung und Automatisierung bestehender Prozesse (Workflow-Optimierung) sowie die "ständige" Erreichbarkeit und Unterstützung der BürgerInnen über moderne elektronische Kommunikationswege und -mittel.

Ein Instrument für eine kostenoptimiert arbeitende, flexibel und dynamisch agierende Kommune, die Wert auf die Beteiligung der eigenen Bevölkerung legt, ist der konsequente Einsatz moderner Informationstechnologie. 
Als erste Fraktion haben wir diese wichtigen Gedanken in die Flensburger Kommunalpolitik eingebracht und werden diesen weiter im Sinne der progressiven Stadtentwicklung vorantreiben.

Am 01.03.2012 erfolgt die die Testphase für den "eRat" mit je drei Mitgliedern der Ratsfraktionen auf Basis des Android-Betriebssystems und teils privaten Geräten.

Andreas Rothgaenger, WiF-Ratsherr (2008-2013)








Flensburg stellt das Oberzentrum unserer Region dar und hat sich auf die sich daraus ergebenen Erwartungen und Aufgaben vorzubereiten. Wir setzen uns für die Ausrichtung der Flensburger Verwaltung in eine moderne, innovative und flexibel auf Bedarfe reagierende Organisationsform ein. Verwaltung hat Standardprozesse zu automatisieren und Prozesse transparent darzustellen. Verwaltung hat Bürgermeinungen aufzunehmen und in Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen. Verwaltung hat sich schlank und effizient mit kurzen Entscheidungswegen aufzustellen, um dem Sturm der modernen Zeiten begegnen zu können.(siehe auch: "WiF will Bürgervotum per Mausklick"; Flensburger Tageblatt, 13.11.2009)

Wir treten kommunal ein für: 

  • E-Partizipation
  • E-Inclusion
  • E-Government 2.0
  • Bürgerportale


  • Interessante Ansätze finden Sie u.a. hier: