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Kulturentwicklung

Kulturentwicklungsplan (KEP)

 

Leitziele des KEP - am 06.12.12 von der Ratsversammlung beschlossen - ein Erfolg der WiF

Als die Ratsversammlung am 06 Dezember 2012 die Leitziele zur Kulturentwicklungsplanung beschloss, belegte sie damit die erfolgreiche Arbeit der WiF für unsere Stadt. Nachdem es die WiF gewesen war, welche den stockenden Prozess voranbrachte und einen klaren Fahrplan anregte, war es auch die WiF, welche die Inhalte erarbeitet hat. Nach den Eingaben der Verwaltung und der anderen Fraktionen zu dem von der WiF erarbeiteten Leitzielpapier wurde dieses zur Vorlage für die Beschlussfassung. Die nun beschlossenen Leitziele sind daher maßgeblich von der WiF formuliert und geprägt. Sie bilden einen Meilenstein für unsere Stadt, denn nie zuvor wurde mit beschlossenen Leitzielen gearbeitet.

Nun kann der Prozess der Kulturentwicklungsplanung weitergehen, indem - von den Leitzielen ausgehend - jetzt die Maßnahmen erarbeitet werden, mit denen die Ziele erreicht und umgesetzt werden sollen. Auch in dieser Phase wird es wieder Workshops mit Kulturschaffenden und Institutionen geben. Und auch in dieser Phase wird die WiF weiter antreibende, gestaltende und zielführende Kraft sein - für Flensburg!

Leitziele des KEP - Beschluss am 22.11.12 geplant

Mittlerweile haben Torge Korff (Kulturbüro) und Christian Dewanger (WiF) die Papiere zusammengefügt. Zusammen mit den letzten Eingaben der anderen KulturpolitikerInnen dürfte dann ein fertiges Leitzielpapier als Beschlussvorlage vorliegen. Dieses soll am 22.11.12 im Kulturausschuss verabschiedet werden, so dass der KEP-Prozess in die zweite Phase gehen kann.

Kulturentwicklungsplanung – WiF weiterhin die treibende Kraft

Nachdem unsere Vorlage dazu geführt hatte, den Prozess der KEP-Erstellung anzuschieben, haben verschiedene Workshops mit Kulturpolitikern, Kulturschaffenden und Institutionen stattgefunden. Deren Ergebnisse sind durch die Verwaltung zusammengetragen und im Kulturausschuss vorgestellt worden.

Die WiF hat – als einzige Fraktion – diese Vorlage der Verwaltung genutzt, um ein eigenes politisches Papier für die Leitziele der Kulturentwicklungsplanung zu erstellen und in den Ausschuss einzubringen. Alle anderen wollten mit der Verwaltungsvorlage arbeiten und nur ein paar Formulierungsänderungen vornehmen. Zum Teil hat es auch inhaltliche Kritik gegeben, die jedoch nicht dazu geführt hat, dass eigene Papiere verfasst worden sind. Im Kulturausschuss hat es entsprechend Diskussionen gegeben, welches Papier nun die bessere Vorlage darstelle – mit dem Ergebnis, dass Herr Korff von der Verwaltung und ich ein gemeinsames Papier als Grundlage erstellen sollen. Dieses ist nun in Arbeit.

Auch wenn beide Papiere sich inhaltlich in weiten Teilen ähnlich sind, so ist die WiF dennoch der Auffassung, dass es eine rein politische Aufgabe wäre die Leitziele der Kulturentwicklungsplanung zu debattieren und zu formulieren. Leider wollen oder können die anderen Fraktionen aber diese Arbeit nicht investieren.
[September 2012]
 
Unser Leitzielpapier finden Sie unten.
 

KEP - Kulturausschuss am 08.09.2011

Die Beschlussvorlage wird von einer Mehrheit im Kulturausschuss unterstützt und mitgetragen. Sie ging dennoch in die 1. Lesung, damit die Verwaltung diese mit ihrer vorgebrachten Mitteilungsvorlagen zusammenfügen kann. Im nächsten Kulturausschuss wird es dann die Abstimmung geben - für eine inhaltlich fruchtbare Diskussion über die Kultur in Flensburg.
 
 
KEP - WiF beendet den Holperstart
Angesichts der schwierigen Haushaltslage sollen im Kulturbereich 170.000 € eingespart werden. Parallel dazu wurde damit begonnen, einen neuen Kulturentwicklungsplan zu erarbeiten. Das Zusammentreffen von beiden Prozessen hat zu Irritationen und der Gefahr geführt, dass der KEP eigentlich nur ein Sparpaket sein soll. Die WIF musste feststellen, dass die Entwicklung des KEP in den vergangenen Wochen nicht wirklich vorangekommen ist und hat nun einen Fahrplan und eine Struktur zur Erarbeitung des KEP als Beschlussvorlage vorgelegt.

Wir sind der Auffassung, dass erstens grundlegend gesagt werden muss, welche Ziele Flensburg mit seinem Kulturangebot verfolgen will, und dass zweitens Kriterien benannt werden müssen, mit denen sich die Zielerreichung auch prüfen lässt. Dieses sollte unabhängig vom Istzustand und vom Geld erfolgen, um auch richtige Visionen für das Kulturleben zuzulassen. Der WIF geht es um die Möglichkeit einer grundsätzlichen Neuausrichtung, nicht einfach um den Erhalt von bestehendem. Unsere Gesellschaft verändert sich und damit verändern sich ggf. auch die Anforderungen und Ansprüche an Kultur. Dieser Herausforderung wollen wir uns zusammen mit den Kulturschaffenden unserer Stadt stellen.

Führend ist für uns dabei nicht der Diskurs, wer wieviel Geld bekommt, sondern die Frage, welche Kulturangebote wir wofür in unserer Stadt haben wollen. Auch wenn die Kulturschaffenden als Künstler in ihrer Arbeit frei und unabhängig sein sollten, muss die Stadt als Förderer sich schon überlegen, wozu sie Kultur haben möchte, welche Menschen erreicht werden sollen, welche Inhalte wichtig sind usw. Genau darum sollte es zu allererst in der Kulturentwicklungsplanung gehen, denn erst im zweiten Schritt kann dann gesagt werden, welche Maßnahmen und Angebote gewollt und förderungswürdig sind.

Wir sind uns sicher, dass die Kulturschaffenden bereit sind, mit uns die Chance eines Neubeginns zu nutzen, die bestehenden guten Angebote zu stärken und dabei dem Kulturleben unserer Stadt neue Impulse zu geben.


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Christian Dewanger,
20.09.2012, 08:26
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Christian Dewanger,
20.09.2012, 08:32