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Tarup-Südost

Tarup ist ein dörflich gewachsener Stadtteil, der bis heute eine Insellage im östlichen Flensburg bewahrt hat, da die Eingemeindung erst 1974 erfolgte. Durch den Bau der Osttangente (*2006) wurde der Stadtteil keineswegs besser angeschlossen. Buslinien (ÖPNV) und Nahversorgung, d. h. Einzelhandel haben sich die letzten Jahre nicht verbessert, sondern im Gegenteil verschlechtert. Man könnte meinen, die Stadtplanung warte auf ein höheres Wesen, das ihr behilflich ist. Was für Tarup gilt, gilt auch für die neuen Südost-Gebiete Sünderup und Hochfeld, denen ebenfalls Nahversorgung und teils auch Busanbindung fehlen. 

Ein Leserbrief im Flensburger Tageblatt beschrieb als Reaktion auf "Der Boom-Stadtteil ohne Laden"(F.T.; 23.02.2013) das Fehlen eines öffentlich bekannten Konzeptes. 

  Leserbrief "Ohne Konzept" im Flensburger Tageblatt, 04.03.2013


Presseartikel im Flensburger Tageblatt / sh:z zur Geschichte von Tarup
"Arme gibt es in Tarup heute kaum mehr. Der Stadtteil wird im Flensburger Sozialatlas regelmäßig als eine der besten Adressen der Stadt geführt. Vielleicht ist das auch dem Umstand zu verdanken, dass es Tarup trotz seiner über Jahre heftig bekämpften Eingemeindung im Jahr 1974 bis heute geschafft hat, eine Insel zu bleiben. Das bereits im Mittelalter erwähnte Dorf ist von allen benachbarten Stadtteilen durch landwirtschaftliche Flächen getrennt. Mehr noch dürfte es aber daran liegen, dass Flensburg den neuen Stadtteil als bürgerliches Baugebiet etablierte. Bis in die 90er Jahre hinein entstanden südlich der Hauptstraße und nahe der Bahnlinie nach Kiel mit Struve Lücke neue Baugebiete."(F.T., 20.08.2011)

      
       Tarup: Ein jüngerer Stadtteil in östlicher "Insellage"                    (c) Microsoft

Aufgrund der späten Eingemeindung wächst die Stadt nun erst an Tarup heran. Diese Bewegung und das Wachstum von Tarup selbst erzeugt Problemstellungen: 
    - Wie soll der Verkehr fließen? Benötigt Tarup die Kreisstraße 8
    - Welche Funktion soll die Ringstraße (frühere Ostumgehung) zukünftig haben? 
    - Wie kann der Bahnverkehr, der an einem noch unbeschrankten Bahnübergang ein Warnsignal ertönen lässt, verträglich gestaltet werden?   
    - Wo und wie soll die Nahversorgung im Stadtteil zukünftig aussehen? (der Edeka-Markt gab 2010 auf)  




Die fehlende Nahversorgung des Stadtteils Tarup 
Mehrfach berichtete die Presse, dass Tarup seit dem Schließen des Edeka-Marktes ein Defizit hat, nämlich keine Nahversorgung. 
 
Presseartikel aus dem Flensburger Tageblatt / sh:z zur Nahversorgung
17.10.2009: Tarup: Bauplan für Baulücke 
27.03.2010: Tarup: Kommt ein neuer Supermarkt? 
14.05.2010: Streit um Taruper Markt (Bürgerversammlung im Adelbyer Gemeindehaus
10.09.2011: Treffpunkt Tarup: Stadt ist mit im Boot (Bürgerversammlung zum Thema Stadtteilzentrum am Edeka-Standort
08.12.2011: Bürgerinitiative "Treffpunkt Tarup" fordert Entscheidung (Entscheidung über Immobilienverkauf läge bei der Nospa
10.12.2011: Treffpunkt Tarup: Nospa entscheidet nicht allein (Nospa: Immobilienverkauf bedarf Zustimmung des dänischen Insolvenzverwalters
23.08.2012: Tarup: Zweiter Investor springt ab ("Planungen für Nahversorgungszentrum wieder bei Null angelangt"
08.08.2013: Wachstum auf engstem Raum (Edeka-Markt, Adelbylund; Planungschef: "Es gibt keine vernünftige Lösung für Tarup.") 
12.10.2013: Tarup: Der Einzelhandel kehrt zurück (Callcenter-Besitzer kauft Liegenschaft
29.11.2014: Nahversorgung: Konzeptentwurf liegt im Technischen Rathaus aus ("Die Sicherung einer wohnungsnahen Versorgung der Bevölkerung ist wesentlicher Bestandteil der städtischen Bauleitplanung."
01.06.2015: "Einzelhandel: Engelsby rüstet auf" ("Versorgungszentrum an der Engelsbyer Straße wird ausgebaut / Tarups Stadtteilversorgung findet keine starke Lobby mehr"
07.05.2016: Tarup: Bald ist auch Tante Emma weg ("Stadtteil fühlt sich von Politik und Verwaltung abgehängt / Unterschriftensammlung für einen neuen Marktplatz an der Hauptstraße"
25.07.2016: Taruper Bauprojekt vorerst auf Eis (SUPA beschließt B-Plan für zentrales Grundstück im Taruper Ortskern
31.08.2016: Verwirrung um Baupläne ("Nachbarn des Eckgrundstücks beklagen Größe des Objekts / Planungsausschuss auf Schlingerkurs zum Baurecht"
05.01.2017: Nahversorgung nur für Neu-Taruper ("Planungsausschuss beschließt am Dienstag Baurecht für Einzelhandelszentrum an der Hochfelder Landstraße. Der Ortskern fühlt sich abgehängt."
07.06.2017: Grünes Licht für neues Einkaufszentrum [Hochfeld] (Schroeders: "...ein wichtiger Baustein für die Südost-Entwicklung der Stadt"

Die nächste Nahversorgung/Einkaufsmöglichkeit ist über 1 km entfernt in Adelbylund oder in Engelsby. Lediglich nach Adelbylund besteht eine Busverbindung (Linie 13). Tarup ist damit doppelt benachteiligt. Die Busverbindung könnte durch eine neue Vernetzung des ÖPNV in Flensburg-Ost erzielt werden, z. B. indem die Linie 5 direkt zwischen Sünderup und Fruerlund über Tarup und Engelsby verlaufen würde; die WiF hat anlässlich der Beschlussfassung über den 3. RNVP beantragt, das Busnetz im Osten und insbesondere in Engelsby und südlich davon neu zu strukturieren. Die Diskussion um die Nahversorgung ist zweifelhaft: Einige Flächen scheinen für einen Nahversorger nicht in Frage zu kommen, und anscheinend wird abgewartet, bis die Kreisstraße 8 weiter vorangekommen ist und neue Baugebiete erschlossen worden sind. In einem Stadtteil, der in Stadtrandlage rundherum freie Flächen hat, sollte es eigentlich kein Problem sein, einen Nahversorgungsstandort auszuwählen! - Welches Spiel wird in Tarup gespielt?! 

Tarup: Stadtteil mit wachsender Infrastruktur und fehlender Nahversorgung      (c) Google


Weitere Berichte aus dem Flensburger Tageblatt zur Erschließung des Stadtteils
12.10.2005: Sozialranking: Tarup hat die Nase vorn 
15.11.2007: Flensburg wächst um 45 Fußballfelder (Gemeinde Tastrup verkauft Landfläche an die Stadt
09.04.2008: Ein Tunnel für die Taruper Tangente ("Die Arbeiten für den Bahntunnel bei Sünderup sind zugleich der Startschuss für den Bau der Taruper Tangente"
27.11.2008: Hartes Ringen um neue Wohngebiete (CDU, SPD, SSW stimmen für neue Wohngebiete
03.12.2008: Grüne, FDP, WiF und Linke fordern Abspeckung für Groß-Tarup-Pläne 
16.12.2008: Tarup-Umgehung wird doch nicht privat (das ÖPP-Modell rechnete sich nicht
18.05.2009: Linie 5 ab heute bis zur Ringstraße (Busanbindung Sünderup, nicht aber Tarup
27.11.2009: Rüllschauer Weg: Stadt will Bahn-Schranke (Konflikt um eine Bahnschranke, die rund 500.000 Euro kosten würde
27.08.2010: Neubaugebiete. Flensburg wächst mit HäuslebauernNur noch 17 freie Grundstücke (von 186 Baugrundstücken sind 119 verkauft und weitere 50 reserviert; bleiben 17 freie)
19.11.2012: Bahn lenkt ein: Schranke für Tarup ("Netz AG kündigt technische Nachrüstung des Übergangs am Rüllschauer Weg für 2016 an"
21.11.2012: Sperrung der Ringstraße vom Tisch ("Hochfelder sollen durch neue Regelung auf die Osttangente gezwungen werden"
25.07.2013: Wie viele Autos verträgt die Ringstraße? (Verkehr auf früherer Umgehung nimmt langsam wieder zu
22.08.2013: Hochfeld bleibt an Tarup dran (Linksabbiegen von der Hochfelder Landstraße in die Ringstraße
24.09.2013: Tarups neues Nadelöhr im Südosten (Freigabe 3. Abschnitt Hochfelder Landstraße
26.09.2013: Die Radweg-Posse vom Hochfeld ("Drei Jahre nach Erstellung wird ein makelloser Fahrradweg aufgerissen, verkabelt und komplett neu geteert - für geschätzte 50.000 Euro"
28.11.2014: Baustopp: Nichts geht mehr an der Ringstraße ("Fehlende Qualifikation bei Fernwärmearbeiten / Stadtwerke müssen neuen Schweißbetrieb finden"
05.05.2015: Sorgen um die Schulweg-Sicherheit ("Künftige Bewohner haben mehrere Gefahrenpunkte ausgemacht und fordern eine Nachbesserung"
09.07.2015: Neubaugebiet in Tarup geht ans Glasfasernetz 
27.11.2015: Mietwohnungen statt Eigenheime ("Stadt ändert Planungen für einen Teil von Tarup-Südost und will so die Zahl der Wohneinheiten fast verdoppeln / Einkaufszentrum in Reichweite"
11.03.2016: Ein Dorf soll wachsen: Bauplan für Groß-Tarup (Planung noch bevor die Kreisstraße 8 vollendet ist
20.08.2016: Entwicklung an der Taruper Hauptstraße (Bürgerversammlung) 
23.09.2016: 13 Meter hohe Wand vor dem Garten ("Planungsausschuss bejaht mehrheitlich die Frage, ob sich die Wohnungsbaupläne von Martin Aye in die Nachbarschaft einfügen"
05.12.2016: Hohe Häuser am Stadtrand (Mehrfamilienhäuser im Baugebiet Groß-Tarup sollen 5+1 Geschosse erhalten
24.12.2016: Sünderup soll wachsen: Stadt plant Baugebiet ("Grünfläche in unmittelbarer Nähe des Dorfplatzes könnte 20 bis 40 Wohneinheiten aufnehmen"
06.02.2017: Keine Einigung in Tarups Mitte ("Nachbarn lehnen auch die geänderte Planung für das Wohnbauprojekt auf dem ehemaligen Supermarkt-Grundstück ab"
18.03.2017: Massiver Protest gegen Tarup-Bauten (Einwendungen gegen fünfgeschossige Bebauung am Bahndamm
15.06.2017: Tarup: Noch mehr Einfamilienhäuser ("Planungsausschuss beschließt B-Plan Groß Tarup-Dorf mit 36 neuen Baugrundstücken"); "Wettbewerb um die letzten Flächen"[Kommentar
19.07.2017: Wachstum auf der großen Wiese: Aus Dorf wird Stadt ("Neubaugebiet Tarup Südost bildet jetzt den Flensburger Stadtrand"




Das geplante Wohngebiet Tarup-Südost geht am künftigen Bedarf vorbei  

Vorlage SUPA-47/2012: Planentwurf

Am 18.09.2012 beschloss der Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung (SUPA) eine großflächige Planung ("Grünes Licht für 300 Wohnungen"; Flensburger Tageblatt, 20.09.2012), indem er den Bebauungsplan für Tarup Südost verabschiedete; gemeint sind eigentlich Wohneinheiten, denn Wohnungen suggerieren Geschosswohnungsbau, der dort nicht vorgesehen ist. Durch das Baugebiet würde der Baubeginn für einen weiteren Abschnitt der Straße K-8 möglich - "womöglich noch in diesem Jahr", wie es heißt. 
 
Die Planung für das Baugebiet, das über die Fortführung der Kreisstraße 8 entwickelt werden soll, beruht auf einer Prognose zur Bevölkerungsentwicklung für die Stadt Flensburg. Sofern diese Prognose nicht eintrifft, droht das Gebiet zu einem hohen Kostenfaktor für die Stadt Flensburg zu werden. Parallel dazu werden "schmerzhafte Einschnitte" in den Bereichen Soziales und Kultur verhandelt. 
 
"Die Verbesserung einer teuren überflüssigen Sache macht es nicht zu einer guten Sache", stellte unser SUPA-Mitglied Elmar Westphal zum Baugebiet Tarup-Südost fest, denn die Planung ist zu teuer und geht am künftigen Wohnbedarf, der eher beim Geschosswohnungsbau als bei Einfamilienhäusern liegen dürfte, vorbei. 
 
Die WiF stimmte daher mit den Grünen und Linken gegen die Planung; SSW, CDU, SPD stimmten dafür. Noch im Februar hatte die WiF ihnen ausführlich begründete Zweifel an den Planzahlen bekannt gemacht. Bereits 2009 waren von der Verwaltungsspitze die Weichen für das Wohngebiet gestellt worden: "...auch die WiF agierte mit großem Medienaufwand, präsentierte Grafiken und Zahlen. Ratsherr Andreas Rothgaenger bemühte andere Statistiken und führte an, dass die Zahl der kleinen Haushalte wachsen werde, die der großen, die Einfamilienhäuser brauchen, jedoch nicht. Zudem kämen nur wenige Grundstückskäufer von außerhalb. Die Erschließung des Baugebietes Tarup-Südost und der Bau der Tarup-Umgehung würden nach WiF-Berechnungen 41 Millionen Euro kosten. Das werde sich nicht rechnen, so Rothgaenger. Die WiF möchte lieber in die Attraktivitätssteigerung der Innenstadt investieren."("Baugebiete. OB stellt Weichen auf Wachstum"; Flensburger Tageblatt, 10.10.2009






Eine "Frischluftschneise" für den "Kaltluftaustausch" zwecks Erhaltung guten Stadtklimas 
Ein Ackergelände mit ungeahnter, unsichtbarer aber wertvoller Funktion 

West-nordwestlich vom geplanten Baugebiet in Tarup befindet sich ein Ackergelände, das laut Aussage für gewöhnlich gut unterrichteter Kreise ein besondere Funktion hat: Als Freifläche für freie Winde, die teils aus Nordwest eintreffen, ist der Acker, der Sünderup und Tarup trennt, eine "Frischluftschneise", die den "Kaltluftaustausch" befördern soll. Auf diesen Acker befindet sich eine kleine, anscheinend künstlich hergestellte Wasserfläche. 

 Acker zwischen Sünderup und Tarup: "Frischluftschneise"  (c) Google

Ob die Form des Ackers geeignet ist, um die Bildung von Sandstürmen mit Auswirkung auf die Kreisstraße 8 zu verhindern, oder ob eine gezielte Ansiedlung sauerstoffproduzierender Pflanzen die Luft zusätzlich anreichern könnte, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Die auf dem Ackergelände befindliche Wasserfläche (auf diesem Bild sichtbar) trägt zweifellos zu ausreichend Luftfeuchtigkeit bei. 

Die Diskussion im Planungsausschuss (SUPA): 
17.04.2014: "Streit um Acker an der Ringstraße" (der SUPA beriet über einen WiF-Antrag, ein Qualitätscluster für Sport anzulegen; Richtigstellung vom 17.04.2014
23.01.2012: "Tarup: Ein Baugebiet im Feuchtbiotop?" (südlich des Adelbyer Sportplatzes hat die SPD "eine wichtige Kaltluftschneise für die Innenstadt" entdeckt


  West-Tarup: Der fragwürdige Acker in Bildmitte             (c) Microsoft


Unser SUPA-Mitglied Elmar Westphal verfasste einen Artikel zur beinahe gespenstischen Diskussion, der in der 10. WiF-Zeitung im April 2012 erschien:

Planungswahnsinn Tarup
Warum Millionen ausgeben? Das Beste liegt so nah!

Die Stadt wollte und will Millionen für Landkauf um Tarup herum ausgeben, für den Bau der K8 und die teure Erschließung neuer Siedlungsgebiete vom Stadtrand in die offene Landschaft hinein. Dabei liegen mitten im Stadtgebiet an der Ringstraße hinter dem Sportplatz des SV Adelby zwischen Adelby, Tarup und Sünderup über 10 ha stadteigenes Ackerland (zuletzt Maisanbau).
Warum wurde hier nicht viel früher gebaut? Die AG Siedlungsvorsorge sprach sich Ende letzten Jahres für eine weitere Prüfung aus. Nachvollziehbare Argumente gegen eine Bebauung kamen von politischer Seite nicht. Auch schon der frühere OB Stell war für eine Bebauung dieses Feldes. Warum nur ist in all den Jahren nichts passiert?
Das Gelände eignet sich für alles: Einfamilienhäuser, Reihenhäuser, Etagenwohnungen, ja auch ein Einkaufzentrum für Tarup-Sünderup wäre möglich.Das Gebiet ist verkehrsmäßig voll erschlossen. Sogar die Busverbindung ist schon da. Die soziale Infrastruktur ist ausgezeichnet: Schulen, Kindergärten und Sportstätten sind in der Nähe, sogar eine Kirche ist da.
Dieses Gebiet hat genau die Kapazität an Baufläche, die im Südosten Tarups für Millionen gekauft und erschlossen werden sollte. Die „Kleine Lösung“ für Tarup Südost, mit der Hälfte der 460 geplanten Wohneinheiten, reicht völlig, wenn so schnell wie möglich an der Ringstraße zwischen Tarup und Sünderup gebaut würde.

Aber man macht sich – allen voran die SPD – gegen dieses Baugebiet stark. Es würde eine der fundamentalen Frischluftschneisen für die Innenstadt beengen. Warum aber hat die luftversessene SPD dieses Argument bei der Osttangentenbrücke im oberen Lautrupsbachtal nicht gelten lassen? Und schließlich sei der Acker feucht, man könne dort nicht solide bauen. Mal davon abgesehen, dass die halbe Innenstadt mehr schwimmt als auf einem feuchten Acker gebaut zu sein, ist der Acker selbst trocken. Auf diese flache Mulde wird durch einen Graben und einen Tunnel unter der Ringstraße hindurch Wasser von Sünderup auf die Ackerfläche zum Versickern geleitet. Der Acker selbst also wäre trocken… doch liegt in der Drainage des Geländes mit der Mulde in der Mitte nicht gerade die Stärke? Es könnte eine Wohnsiedlung entstehen mit einem Feuchtbiotop in der Mitte, wie es dies auch in anderen Siedlungsgebieten gibt.

Doch all das ist scheinbar nicht gewollt. Lieber will man Millionen für Land ausgeben, das man noch nicht hat, als das Land zu nutzen, das man schon hat.

Elmar Westphal


  Eigenheimidylle mit protegiertem Weitwestblick             (c) Microsoft 





Schließlich machte ein ländlicher Reiterhof am Rüllschauer Weg nahe der östlichen Stadtgrenze Schlagzeilen wegen einiger Holzbauten und Unterstände. 

Presseartikel aus dem Flensburger Tageblatt / sh:z zum Reiterhof Tarup am östlichen Rüllschauer Weg:  
14.11.2011: "Tarup. Attacke gegen WiF-Ratsherrn Ambrosius" (durch SSW und Linke


 Reiterhof in Ost-Tarup nahe der Bahnlinie FL-Kiel           (c) Microsoft 


  Holzbauten auf dem Reiterhof: ein Problem?                 (c) Microsoft