Kerbtäler

Eine geomorphologische Besonderheit, die Flensburg von anderen Städten in Schleswig-Holstein unterscheidet, sind seine sieben Kerbtäler, die in Folge der letzten Eiszeit entstanden waren. 




  Die Kerbtäler Flensburgs und teils mit Bächen sind (gegen den Uhrzeigersinn): 


  - das Moorbachtal, das auf den Lachsbach folgt, 

  - das Schwarzenbachtal, 

  - das Glimbektal, 

  - das Mühlenbachtal

  - das Gleisbachtal beim Peelwatt nahe Bahnhof, 

  - das Lautrupsbachtal, 

  - das Osbektal. 





 (Bildhinweis: Alle Bildausschnitte aus dem Jahr 2006, angeboten von Microsofts Bing mit freundlicher Genehmigung der Simmons; verbessert in ihrem Kontrast.

    
    
    Der Lachsbach folgt auf das Moorbachtal und verläuft durch den Wald nördlich der Nordstadt ehe er am Ostseebad in die Förde mündet.

    
    
    Das Schwarzenbachtal ist aufgrund der Bebauung schwer erkennbar. Es verläuft nahezu parallel zur Harrisleer Straße. 


    
    Das Glimbektal wurde wegen seines eher sanften Gefälles im Jahr 1900 für den Bau der Toosbüystraße gewählt, auf deren Nordseite etwas Grün des Tals erhalten ist. 


    
    Das Mühlenbachtal verläuft von Südwesten bis hin zum Neumarkt am Rathaus. Der Mühlenstrom verläuft entlang einer Bahnstrecke, ehe er an der Hafenspitze in die Förde mündet. 


    
    Das Gleisbachtal am Peelwatt befindet sich in der Südstadt und dient der Regionalbahn als Wegstrecke nach Kiel. 


    
    Das Lautrupsbachtal trennt Fruerlund von Jürgensby. Der Lautrupsbach entsteht aus zwei Zuflüssen in Tarup und mündet am Ballastkai in die Förde. 


    
    Das Osbektal verläuft in Mürwik von Südost nach Nordwest und ist noch landwirtschaftlich geprägt. Die Osbek mündet zwischen den beiden Bundeswehrschulen in die Förde. 


Zusammen mit dem Lautrupsbachtal bildet das Osbektal den Rundweg für das "Grüne Hufeisen".