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AG Winter

24.02.2011, TBZ-Ausschuss

Die WiF beantragt die Einsetzung einer „Arbeitsgruppe Winter“ im TBZ


Angesichts des harten Winters 2009/2010 und der widrigen Straßenverhältnisse, die von Schnee und Eis sowie überlasteten Räumdiensten gezeichnet sind, hat die WiF-Fraktion mit Vorlage TBZ-1/2011 für den TBZ-Ausschuss am 24.02.2011 die Gründung einer "Arbeitsgruppe Winter" beantragt. Mit Vorlage TBZ-2/2011 beantragte sie außerdem die "Darstellung der Straßen- und Wegeschäden" insgesamt. 
Die Gründung einer "Arbeitsgruppe Winter"(TBZ-1/2011) wurde von den anderen Fraktionen mehrheitlich abgelehnt (3/7/2), der "Darstellung der Straßen- und Wegeschäden"(TBZ-2/2011) wurde hingegen zugestimmt (10/0/2).(TBZ-Ausschuss, 24.02.2011)   
 
Der Antrag (TBZ-1/2011):
Das TBZ soll beauftragt werden, eine „Arbeitsgruppe Winter“ einzuberufen, welche sich mit den winterlichen Straßenverhältnissen befasst. Die Gruppe überprüft die von den Bürgern vorgetragene Kritik an den Straßen- und Wegeverhältnissen und soll Maßnahmen für eine verbesserte Nutzbarkeit von Straßen sowie Fuß- und Radwegen erarbeiten. Die Empfehlungen der Arbeitsgruppe werden im TBZ-Ausschuss zeitnah dargestellt.
 
Seine Begründung:
Den zweiten Winter in Folge erlebt Flensburg längere Zeiträume mit kalten Temperaturen und schneebedeckten Straßen. Das nach Stufen abgestimmte Räumkonzept des TBZ scheint nicht den Anforderungen zu genügen; viele Bürger erlebten einen „Ausnahmezustand“ in Sachen Straßenräumung und verwiesen auf die Effizienz anderer Kommunen.
Mit Verwunderung wurde registriert, dass Räumfahrzeuge ihre Räumschaufel nicht einsetzten, sondern in den ersten Winterwochen bereits große Teile des Salzvorrats aufbrauchten, obwohl teilweise die Wirkungstemperatur des Salzes (bis -7°C) unterschritten wurde.
Es müssen alternative Verfahren außer Salz überprüft werden, z. B. die Verwendung von Split. Die Verfahrensweise und der Mitteleinsatz anderer Kommunen sollten evaluiert werden; ebenso die Anwendung erweiterter Technik wie z. B. der Einsatz einer Schneefräse. Die Maßnahmen des TBZ sollten gegenüber dem Bürger deutlich besser kommuniziert werden.



Pressemitteilungen 2011

09.02.2011
Darstellung der Straßen- und Wegeschäden
(Zur Sitzung des TBZ-Ausschusses am 24.02.2011)

Der schlechte Zustand der Straßen und Wege in Flensburg hat die WiF-Fraktion veranlasst, im nächsten TBZ-Ausschuss (24.02.2011) eine Gesamtdarstellung der Straßen- und Wegeschäden zu beantragen. Dabei wird außerdem eine Ursachenerklärung der Schäden sowie eine Kostendarstellung und eine Zeitplanung zur Behebung der Schäden angefordert werden.
Ebenso möchten wir eine Begründung für die massiven Schäden, die im Winter 2010/2011 an bereits im Jahr 2010 mit neuer Asphaltdecke ausgestatteten Straßen erfolgt sind, damit sich die Schäden in Zukunft nicht wiederholen.

27.01.2011
Antrag auf Einsetzung einer „Arbeitsgruppe Winter“
(Antragstext für die Sitzung des TBZ-Ausschusses am 24.02.2011)

Die WiF beauftragt das TBZ, eine „Arbeitsgruppe Winter“ einzuberufen, welche sich mit den winterlichen Straßenverhältnissen befasst. Die Gruppe überprüft die von den Bürgern vorgetragene Kritik an den Straßen- und Wegeverhältnissen und soll Maßnahmen für eine verbesserte Nutzbarkeit von Straßen sowie Fuß- und Radwegen erarbeiten. Die Empfehlungen der Arbeitsgruppe werden im TBZ-Ausschuss zeitnah dargestellt. 
Den zweiten Winter in Folge erlebt Flensburg längere Zeiträume mit kalten Temperaturen und schneebedeckten Straßen. Das nach Stufen abgestimmte Räumkonzept des TBZ scheint nicht den Anforderungen zu genügen; viele Bürger erlebten einen „Ausnahmezustand“ in Sachen Straßenräumung und verwiesen auf die Effizienz anderer Kommunen. Mit Verwunderung wurde registriert, dass Räumfahrzeuge ihre Räumschaufel nicht einsetzten, sondern in den ersten Winterwochen bereits große Teile des Salzvorrats aufbrauchten, obwohl teilweise die Wirkungstemperatur des Salzes (bis -7°C) unterschritten wurde. Es müssen alternative Verfahren außer Salz überprüft werden, z. B. die Verwendung von Split. Die Verfahrensweise und der Mitteleinsatz anderer Kommunen sollten evaluiert werden; ebenso die Anwendung erweiterter Technik wie z. B. der Einsatz einer Schneefräse. Die Maßnahmen des TBZ sollten gegenüber dem Bürger deutlich besser kommuniziert werden.