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Osttangente

Bevor die Autobahn A7 Flensburg 1978 erreichen sollte, litt die Stadt bereits unter dem zunehmenden Kfz-Verkehr. Dieser wälzte sich, Süden und Norden verbindend, von der Schleswiger Straße über die Süder- und Norderhofenden mitten durch die Flensburger Innenstadt, ehe er nach Passieren der Schiffbrücke das Fördetal auf der Apenrader Straße wieder verließ.  
1968 erhielt die Flensburger Innenstadt deshalb einen "Bypass" durch die Fertigstellung der Umgehungsstraße West, die Flensburg von Jarplund bis Kollund westseitig und vierspurig umging. Die Innenstadt war entlastet vom überregionalen und transnationalen Fernverkehr. Ab 1978 sollte dieser schließlich über die A7 rollen und damit Flensburg wie auch Schleswig vom zunehmenden Fernverkehr entlasten. Nach Fertigstellung der A7 erfolgten Änderungen an der Westumgehung, die damals noch die BAB 2005 war. Ab Jarplund wurde die Westumgehung nach Südwesten in Richtung Wanderup und Husum verschwenkt, um an der Überquerung der A7 die südliche Autobahnabfahrt Flensburg zu bilden; gleichzeitig führte diese Verschwenkung der Westumgehung nach Südosten zu einer Entlastung der Husumer Straße bzw. für Weiche und Neuholzkrug. 

Die Autobahnen um Flensburg: B200 (*1968), A7 (*1978), Verbindung B200-A7 (*1983), Osttangente (*2006)                                           (c) Google


Pläne für eine Osttangente in Flensburg bestanden bereits. Ursprünglich (so war es in den 1980er Jahren auf einem Stadtplan am ZOB verzeichnet) hätte deren Trasse vom Knotenpunkt Jarplund bis an die Osterallee, d. h. bis durch das Osbektal geführt werden sollen. Diese Straße war spätestens seit den 1960er Jahren keine Umgehung mehr, da in Engelsby zahlreiche Wohnblöcke errichtet wurden. Die Strecke führte schon gar nicht mehr um Engelsby herum, sondern sie durchquerte bereits damals das Lautrupsbachtal. Es ist heute nur schwer nachvollziehbar, warum diese Straßenplanung, die nie mit der Westumgehung vergleichbar war, weil sie überregional keine Entlastung herbeiführen konnte, nicht weiter östlich, d. h. in Engelsby auf ebenem Grund geplant worden war. Wahrscheinlich scheiterte dies an den Besitzverhältnissen. Die Planung der Streckenführung mitten durch das Lautrupsbach war von Beginn an der Fehler dieser Straße, an der (auf Zeit) gewählte Politiker und (auf Lebenszeit verbeamtete) Stadtplaner jahr(zehnt)elang festhielten, bis es in den 1990er Jahren wieder aussichtsreich erschien, die Planung zu realisieren. Bis dahin war die Stadt jedoch bis fast nach Vogelsang gewachsen, während der östliche Verkehr noch immer den Trögelsbyer Weg und die Ringstraße als eine Art östlicher Umgehung der Innenstadt nutzten. 

Der Makel der Flensburger Stadtplanung in Flensburg-Ost war seit jeher: Erst wurden die Grundstücke gewinnbringend an hoffnungsvolle Neu-Eigentümer verkauft, später dann wurde ein Anstieg des Verkehrs diagnostiziert (wer hätte das gedacht?!), und dann erst, nach Fertigstellung der Bebauung, wurden Verkehrslösungen entworfen. Die Flensburger Osttangente hätte niemals durch das Lautrupsbach verlaufen müssen (und dürfen!), wäre sie noch vor der Bebauung der Richard-Wagner-Straße und der Beethovenstraße (bei Kreuzung der Engelsbyer Straße) realisiert worden. Nach ihrer Fertigstellung hätte dann jeder Bauherr gewusst, wonach er sich zu orientieren hätte. Ähnlich wurde in den 1990er Jahren schließlich auch in Fruerlund-Ost verfahren: Statt zuerst die außergewöhnlich breite Elbestraße nach Süden fortzuführen und an die B199 anzuschließen, wurden Baugebiete ausgewiesen (Elbehof, Am Anger), die die Fortführung der Elbestraße verhinderten und nur eine östliche Schmalspurversion des Alsterbogens zuließen. Unzufriedende Anwohner der Straße Alsterbogen sollten sich später (2009/2010), nach Anschluss des Wohngebietes an die Osttangente durch die Straße Jordberg, eine östliche Umgehung von Fruerlund-Ost wünschen; verschärft wurde ihre Situation auch durch die 2006 erfolgte Sperrung der Richard-Wagner-Straße, die zuvor Fruerlund mit Engelsby verbunden hatte. Will man den Flensburger Stadtplanern nicht die Fähigkeit absprechen, Karten interpretieren zu können, so muss man andere Erklärungen suchen, etwa, dass der für Baugrund zu erzielende Kaufpreis nicht dadurch geschmälert werden soll, indem Käufer noch vor Vertragsschluss von der zukünftigen Verkehrsplanung erfahren und abgeschreckt werden. Baut man eine Straße eher früh, könnten einige Grundstücke an Wert verlieren. Aber es mag auch andere Erklärungen geben. Jedenfalls enthält auch der im Jahr 2000 von der Stadt Flensburg veröffentlichte Clip zur Osttangente keine Straße Jordberg, obwohl er bereits die Abstufung der Stadtteilverbindung Richard-Wagner-Straße andeutet, die Fruerlund mit Engelsby verband. 

Die Osttangente (K 26): Erst entstand Besiedlung, Jahrzehnte später wurden Stadtteile vierspurig getrennt.     (c) Google 


1998 erfolgte der Schritt zur Durchsetzung der Osttangente westlich von Sünderup und durch das Lautrupsbachtal: Als politischer Beschluss. Die Straße wurde in einem ersten Bauabschnitt bis zur Kappelner Straße fortgeführt, ehe der zweite Abschnitt den wesentlichen Eingriff in Natur und vorhandene Naherholung bedeutete. Den Bürgern wurde die Osttangente nun neu als "Innenstadtentlastungsstraße Ost" verkauft, was insofern zutrifft, als dass die Straße angesichts fortgeschrittener Bebauung in Engelsby längst keine Umgehung mehr sein konnte, sondern lediglich die Funktion hatte, den Verkehr aus der inzwischen durch den Kfz-Verkehr erneut überlasteten Innenstadt abzuziehen, um die Innenstadt dadurch wieder attraktiver zu machen. Diskussionen um Verkehr zählen zu den leidenschaftlichsten Themen, die Bürger kennen: Der überwiegende Teil will mit dem Auto auf breiten, freien Straßen fahren, aber nur ein kleinerer Teil ist bereit, den Verkehr dieser Straßen nahe der eigenen Haustür zu ertragen. Das Eine aber ist ohne das Andere kaum zu haben, denn die Straßen revolutionieren historisch gewachsene Strukturen, und so zählen Debatten um Straßen iinsofern zu den verlogensten überhaupt, wenn nämlich z. B. Gutachten oder Details angeführt werden, die nur der Durchsetzung des Interesses, nicht aber einem vernünftigen Interessenausgleich dienen. Ein vernünftiger Ausgleich der Interessen wurde bei der Planung der Flensburger Osttangente nie gesucht, denn alternative Vorschläge der Bürgerinitiative Lautrupsbachtal wurden nicht wirklich ernst genommen, sondern als Behinderung behandelt. Deren Kritik galt wesentlich dem letzten Teilstück der Osttangente, das nördlich von Adelbylund über eine in einer Kurve anzulegende Auto(bahn)brücke verlaufen und die Naherholung zwischen den Stadtteilen Jürgensby und Engelsby beeinträchtigen sollte. 

Aufkleber der Bürgerinitiative Lautrupsbachtal

Am 26.02.1998 beschloss die Ratsversammlung unter TOP 6 die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens zum Bau der "Innenstadtentlastungsstraße Ost (Osttangente)" - gegen den langjährigen Widerstand der Bürgerinitiative Lautrupsbachtal und knapp vor der Kommunalwahl im März 1998. Bei der Mehrheitsbildung half die Behauptung des Bundestagsabgeordneten Wolfgang Börnsen (CDU), der Bund würde die Straße nur dann fördern, wenn sie vierspurig ausgeführt werde. Bewiesen wurde diese Behauptung zu keinem Zeitpunkt. Das Flensburger Tageblatt führte während jener Tage eine fragwürdige "TED-Umfrage" zur Osttangente durch, bei der Bürger anrufen konnten, so häufig sie wollten, wodurch ein demokratisches Wahlprinzip ("eine Person, eine Stimme") nicht gewahrt wurde. 

 
Alternative der BI, die später als K 8 bekannt wurde

Ein alternativer Planungsvorschlag kam frühzeitig von der Bürgerinitiative Lautrupsbachtal, wurde aber von Politik und Verwaltung nicht wirklich ernst genommen. Vielmehr störte er, denn der Entwurf nahm die Verlängerung der "L 21"(hellblau) vorweg, die offiziell erst ab 2005 als "Kreisstraße 8" geplant werden sollte. Jene Planung war zur Jahrtausendwende in gut informierten Kreisen bekannt, also vertraulich, oder im subjektlosen Verwaltungsdeutsch: "Nicht machtbar". 


Der Bau der Osttangente (2000-2006) sollte in zwei großen Abschnitten erfolgen, nachdem der Abschnitt von der B 200 bis zur Eckernförder Landstraße bereits in den 1990er Jahren fertiggestellt worden war. Der Abschnitt von der Eckernförder Landstraße bis zur Kappelner Straße sollte den Campus und Sünderup voneinander trennen und auch angesichts Naturschutzbedenken (geschützte Vögel) der weniger umstrittene Abschnitt sein. Strittig war vor allem die Fortführung der Osttangente von der Kappelner Straße durch das Lautraupsbachtal bis zur B 199. Die Bürgerinitiative trat entschlossen für eine Außenumgehung um Flensburg herum ein, gab unabhängige Gutachten (die die Bezeichnung "unabhängig" verdienten, weil von ihnen keine Folgeaufträge abhingen) in Auftrag und machte sich auch ein Bild aus der Luft. Angesichts des Desinteresses des Parteienblocks aus SPD, CDU, SSW und der Absichten eines später im Amt verstorbenen Oberbürgermeisters war die Bürgerinitiative in unterlegener Position. Zwar teilten viele Bürger die Argumente, die für eine Außenumgehung sprachen, aber das Eintreten für eine vernünftige Verkehrsplanung scheiterte oft an der Bequemlichkeit oder dem Gedanken an die in Aussicht gestellte "freie Fahrt" auf der neuen Autorollbahn. Das von der Verwaltung vorgetragene Argument, die Straße diene der Innenstadtentlastung war zwar schlüssig, aber daraus ergab sich keineswegs die Notwendigkeit einer vierspurigen Ausführung. Eine Entlastung der Innenstadt hätte auch umweltschonender ausfallen können. Wer sein Land für den Bau der Straße verkaufen konnte, dürfte ein ertragreiches Geschäft gemacht haben. 

  2000: Flächenverbrauch der Osttangententrasse nahe Campus   (c) BI


Weil man in der Stadtplanung nach Jahrzehnten der Vorbereitung anscheinend stolz war über das Erreichte - einschließlich der abgewiesenen Einwände -, gönnte man sich ein kleines Denkmal zur Fertigstellung des 2. Abschnittes, der an die Kappelner Straße anschloss. Der 2. Abschnitt schloss den Campus und Sünderup an das Schnellstraßennetz an. Der letzte "Meilenstein", der 3. Abschnitt mitten durch das Lautrupsbachtal, sollte noch folgen. 

  
  Ein Monument für den 2. Tangentenabschnitt                                          Das Tangenten-Denkmal am Campus im Querschnitt


Im Februar 2002 fand im Europaraum des Rathauses die Anhörung zum Planfeststellungsverfahren statt, nachdem der 2. Abschnitt von der Eckernförder Landstraße bis zur Kappelner Straße weitgehend fertiggestellt worden war; die Stadt wurde vertreten durch ihren Planungschef Herrn Dr. Schroeders und ihre Anwältin Frau Knak. Das Planfeststellungsverfahren ergab zusätzliches Papier und das Ergebnis, dass die Straße auch im 3. und letzten Abschnitt wie geplant gebaut werden würde: Vierspurig und mitten durch das Lautrupsbachtal. 

  2006: Osttangente im Lautrupsbachtal vor Eröffnung      (c) Microsoft

Am 08.10.2006 wurde die Osttangente schließlich mit Festakt eröffnet und erhielt nahe der Zufahrt zum Hauptgebäude der Uni sogar einen Gedenkstein. Die Durchsetzung von Asphalt kann andenkenswert sein. Sie wurde entsprechend angekündigt.("Start frei für die neue Umgehungsstraße"; Flensburger Tageblatt, 23.09.2006) Das Tageblatt führte eine Vergleichsmessung der Fahrtzeiten durch: "Fazit: Sehr viel Zeit gewinnt man durch die Fahrt nicht. Dafür ist die Tour in der Regel stressfreier."("Tangente schont die Nerven"; Flensburger Tageblatt, 18.10.2006) Zunächst wollte sich auch keine Entlastung des Trögelsbyer Weges in Engelsby, der bisher die Alternativstrecke gewesen war, einstellen, so dass die Stadt mit verkehrsregulierenden Maßnahmen eingreifen musste.("Tangente ist zu unattraktiv"; Flensburger Tageblatt, 14.04.2007) 

2006: Baunarbe im Lautrupsbachtal (Bildmitte)       (c) Google


Die Trasse der Kreisstraße 8 wurde sogar noch vor Fertigstellung und Einweihung der Osttangente angelegt, wie die Luftaufnahme belegt: Die Verlängerung der K 8 ist in Bildmitte unten bereits angelegt. 

  2006: Osttangente und bereits parallel angelegte K 8      (c) Microsoft


Bereits im April 2002 deutet der Fachbereich "Umwelt und Planen" auf seiner Planungskarte an, was er im Planfeststellungsverfahren zur Osttangente im Februar 2002 vornehm verschwieg: In Verlängerung der Straße Munketoft bzw. K 8 ist die Fortsetzung der Straße Munketoft nach Osten bereits im Ansatz erkennbar, einschließlich der Abbiegespuren auf der Osttangente! Die Gegner der Osttangente erfuhren davon nicht. Sie wurden damit getäuscht, wie sich 2005 herausstellen sollte, als die Stadtverwaltung zur K8 zitiert wurde: "'Die Planung dieser Umgehung beschäftigt uns schon seit vielen Jahren', sagte Planungschef Dr. Peter Schroeders."("Startschuss für die Ortsumgehung Tarup"; Flensburger Tageblatt, 27.10.2005) Entsprechend fiel die Kommentierung aus: "Zu lange und undurchsichtig wurde an der Osttangente geplant... Eine kombinierte Planung im Zuge des Baus der Osttangente wäre dafür sinnvoll gewesen."("Tangenten-Bau"; Flensburger Tageblatt, 27.10.2005) Nur: Hätte die Stadtplanung den Bürgern alle ihre Pläne frühzeitig transparent gemacht, dann hätte sie ihre Planung vielleicht gar nicht wie geplant umsetzen können... und was hätte das für die Fördermittel bedeutet? 
Und zur Abstimmung im Rat gab die SPD zu Protokoll: "Für die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Regina Porath stand schon vor Jahren fest, dass man um den Bau der Tarup-Tangente nicht herum komme. Die Osttangente sei falsch und zu aufwendig geplant worden. 'Jetzt ist die Außentrasse fertig und sie ist weniger ausgelastet als vorhergesagt', sagte Porath. Eine zweispurige Innenstadt-Entlastungsstraße hätte genügt."("Rat stimmt für Tangente"; Flensburger Tageblatt, 05.11.2005) 

  FL-Südost laut Planungskarte des Fachbereiches vom April 2002 


War der Bau der Osttangente in der realisierten Form - inklusive der Beeinträchtigung wenn nicht gar Zerstörung des Lautrupsbachtals - wirklich die einzige Option, den östlichen Verkehr um Flensburg herumzuführen? 

Wäre damals nicht auch eine weiter östliche Streckenführung, herum um Tarup mit Anschluss an die B199 in Höhe der Osterallee, möglich gewesen? 
Die Stadtverwaltung bzw. der Planungschef negierten diese Frage während der Anhörung zum Planfeststellungsverfahren (Februar 2002). Wege über die Osterallee seien Umwege, welche vom Kfz-Verkehr nicht angenommen würden, hieß es damals. Von den Planungen einer Fortführung der Kreisstraße 8 ("K 8") war damals - bewusst/absichtlich? - keine Rede. Drei Jahre später (vgl. IFA-32/2006 vom 01.06.2006) sollte die Streckenführung der Kreisstraße 8 in etwa den Verlauf nehmen, wie ihn die Bürgerinitiative Lautrupsbachtal im Rahmen ihrer Kritik an der Lautrupsbachtaltrasse vorgeschlagen hatte. 
Ob auch jene Kreisstraße 8 eines Tages weitergeführt werden wird, ist von der Verwaltung gegenwärtig nicht zu erfahren - so wie auch der Plan einer Verlängerung der Kreisstraße 8 zum Zeitpunkt des Planfeststellungsverfahrens 2002 der Öffentlichkeit nicht bekannt war, ehe ihn die Verwaltung dann drei Jahre nach dem Verfahren und wenige Monate vor der Eröffnung des letzten Abschnittes der Osttangente im Herbst 2006 bekannt machte. Der Aushub für den ersten Abschnitt der Kreisstraße 8 hatte zu dem Zeitpunkt bereits begonnen. 


  
  Die Osttangente, wie Rad-, aber nicht Autofahrer sie sehen                     Beton, der eines Tages saniert werden muss: Wer soll das bezahlen? 


Die Brücke durch das Lautrupsbachtal, die umstritten war, nahm am nationalen Brückenbau-Preis 2008 teil: „"Die Brücke besticht durch ihre überaus elegante Durchformung der durchgehenden Krümmung“, heißt es in den Wettbewerbsunterlagen der Jury. „Innovativ ist hier einerseits die Zusammenführung zweier Konstruktionsideen (Brücke und Lärmschutzwand) mit einer interessanten Beleuchtungslösung. Andererseits ist der soziale Faktor hervorzuheben: die hervorragende Akzeptanz trotz des schwierigen Umfelds (Wohnsiedlungen und Naturschutzaspekte)."“ ("Lautrupsbachtal: Eine Brücke macht überregional Karriere"; Flensburger Tageblatt, 05.01.2008) 

Über ein Jahr nach Eröffnung wurde deutlich, was die Kritiker der Straße befürchtet hatten: "Verkehr fast täglich lauter, als es das Gesetz erlaubt". ("Lärmschutz-Mängel auf Osttangente"; Flensburger Tageblatt, 06.02.2008) 

2009 folgte die erste Auswertung der Auswirkungen der Osttangente auf das Stadtgebiet: "Osttangente entlastet - aber nicht alle"(Flensburger Tageblatt, 07.03.2009)

Ringen um die Straßenunterhaltung bzw. um Landeszuschüsse.("Kiel will die Osttangente zurück"; Flensburger Tageblatt, 09.10.2010) 

Die Verkehrsmengenkarte 2010 zeigte wenig Veränderungen im Vergleich zu 2008, aber auf der Osttangente seien nun täglich bis zu 30.000 Autos unterwegs.("Immer mehr Autos auf der Osttangente"; Flensburger Tageblatt, 23.12.2011) 


- wird verbessert und erweitert - 


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