Dr. Christian Dewanger

 

 Ratsherr, 1. stellv. Fraktionsvorsitz.
 Stadtpräsident von Flensburg 2008-2013

Kontaktdaten (Anschrift, Telefon, E-Mail):
Dr. Christian Dewanger, Philipp-Lassen-Koppel 90, 24943 Flensburg

tagsüber (Büro)   0461-852217
tagsüber (privat) 0461-1601092
mobil                 0176-55118827
Fax                   0461-852437




Aufwandsentschädigungen:
als Ratsmitglied 267,20 € (Brutto, d.h. zu versteuern)

Kommunalpolitische Tätigkeiten / Funktionen:


Mitglied
- im Ausschuss für Bildung und Sport,
- im Ausschuss für Kultur und Tourismus,
- im der Mitgliederversammlung des Städtetages SL-HO,
- in der Gesellschafterversammlung der SL-HO Landestheater und Sinfonieorchester GmbH,
- in der Verbandsversammlung der NOSPA und in der Sparkassenstiftung,
- in der Verbandsversammlung WEG Handewitt,
- in der Deutsch-Dänischen Lenkungs-/und Regionalkonferenz;

Stellvertretendes Mitglied
- im Schulleiterwahlausschuss (bei 10 Mitgliedern),
- im Finanzausschuss.

Übersicht der Stadt: Personenverzeichnis

Mitgliedschaften (Vereine, Verbände, Interessensgemeinschaften, etc.):
Mitglied der WiF, Mitglied im Kneipp-Verein FL, Mitglied im Spendenparlament, Mitglied im VdK.

Politische Schwerpunkte
Sozial-, Jugend- und Bildungspolitik



Wer bin ich?
1974 in Flensburg geboren, bin ich im alten Teil von Fruerlund aufgewachsen; in den 70er Jahren noch ein Stadtteil mit dörflichem Charakter, kleinen Läden und geprägt durch die Vertriebenen des zweiten Weltkrieges. Hier begann dann auch meine schulische Laufbahn. 1990 gehörte ich der letzten Generation an, die an der Realschule Flensburg-Ost ihren Abschluss machte. Danach genoss ich eine hervorragende Ausbildung auf dem Wirtschaftsgymnasium Flensburg mit so interessanten Fächern wie Rechtslehre, Rechnungswesen und Wirtschaftstheorie- und politik. Mit dem Abitur in der Tasche gab mir der Zivildienst in der Kirchengemeinde Fruerlund die Gelegenheit, den Menschen "meines" Stadtteils etwas zurückzugeben. Gleichzeitig lernte ich, dass es andere wichtige Dinge als Karriere und schnelles Geld gibt. So nahm ich mir im Anschluss die Zeit für Reisen und philosophische Studien. Ihr Ergebnis war mein Entschluss, Erziehungswissenschaften zu studieren. In dem mit Philosophie, Pädagogik, Soziologie und Psychologie breit aufgestellten Studiengang konnte ich mich intensiv mit verschiedenen Perspektiven auf das gesellschaftliche Zusammenleben befassen und die Kenntnisse aus der Zeit des Wirtschaftsgymnasiums neu sortieren. Hier erwachte dann auch meine Leidenschaft für die Psychologie, so dass ich meine Promotion in diesem Fachbereich anschloss. Bereits im ersten Semester begann ich, mich im AStA für die Studierenden zu engagieren. Dort arbeitete ich als Referent für Hochschulpolitik, für Öffentlichkeitsarbeit und im Vorstand. Und auch im Studierendenparlament war ich über viele Jahre, eine Zeit davon auch als dessen Vorsitzender. Daher war es nur folgerichtig, mich nach dem Ende meines Studiums weiterhin politisch zu betätigen. Praktisch zeitgleich mit der Abgabe meiner Promotion erfolgte die Gründung der WiF, in die ich dann nach meiner Disputation, der mündlichen Prüfung, eintrat.
Nun lebe ich mit meiner Frau und zwei Kindern im schönen Jürgensby, und arbeite ich als Dozent an der Universität Flensburg. Zudem habe ich aktuell noch zwei Kurse mit langjährigen SchülerInnen im Taijiquan. Mit dieser chinesischen Kampfkunst begann ich 1996 und sie fesselte und faszinierte mich sofort. Logisch, dass ich neben meinem Studium meine Ausbildung in Taijiquan intensivierte und dann 2001 anfing, selbst Kurse zu geben.

Warum bin ich Ratsmitglied geworden?
Politisches Engagement ist mir wichtig und ich übernehme auch gerne selbst die Verantwortung, statt sie anderen aufzuhalsen. Entsprechend habe ich mich als Kandidat für die WiF zur Verfügung gestellt, tja und dann haben mich die Menschen in meinem Wahlkreis direkt gewählt. Ein "Erfolg" der mich noch heute beeindruckt.

Was ist mir wichtig?

Genau hin zu sehen und zu zu hören. Viele Dinge, die als wichtig behandelt werden, sind es tatsächlich nicht. Und umgekehrt werden viele wichtige Dinge vielleicht als solche benannt, aber eben nicht als solche behandelt. Ich versuche täglich diesen Fehler in meinem eigenen Tun zu minimieren.

Warum die WiF?
Kommunale Politik sollte unabhängig von parteiinternen Strukturen der Landes- und Bundespolitik agieren. Immer wieder ist zu beobachten, dass bundespolitische Programmvorgaben (je nach Wahlterminen) in die Kommunalpolitik übernommen werden, egal ob dies Sinn macht oder nicht (natürlich eine ganz persönliche Einschätzung).
Diese Einflüsse gibt es in der WiF nicht. Zudem arbeiten die Menschen in der WiF an der Sache orientiert. Wem Macht und Profilierung wichtig sind, ist in der WiF falsch. Das finde ich gut und unterstützenswert!