Ron Jeromin (ausgeschieden) 

 

 WiF-Ratsherr 20.06.2013 - 09.07.2014 (384 Tage), dann Abgang mit Mandat zur CDU-Ratsfraktion.
 Berichte des Flensburger Tageblatts: "Alles neu am Ballastkai"(09.07.2014); "Zoff im Rat nach WiF-Austritt"(10.07.2014) 
 Meinung der frohlockenden CDU Flensburg: "Ratsherr Ron Jeromin wechselt zur CDU"(09.07.2014) 

Kontaktdaten (Anschrift, Telefon, E-Mail):
Ron Jeromin, Mozartstraße 31, 24943 Flensburg

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Kommunalpolitische Tätigkeiten / Funktionen:
Bürgerschaftliches Mitglied, stellvertretend im Ausschuss für Umwelt, Planung und Stadtentwicklung (SUPA).

Mitgliedschaften (Vereine, Verbände, Interessensgemeinschaften, etc.):
Mitglied der WiF und Vorstandsmitglied von WiF e.V.

Politische Schwerpunkte
Fachlich arbeite ich mich neben meiner Tätigkeit im SUPA unterstützt von Wolfgang Schmiel in die Stadtfinanzen ein.

Grundsätzlich muss politische Arbeit viel mehr erreichen, da muss man bei den zwei Vorurteilen ansetzen, die jeder kennt:
"Die tun eh was sie wollen!"
"Die sind alle korrupt!"
Damit sind meistens wohl Politiker und Verwaltung gemeint.
Als dritten Punkt möchte ich noch anfügen: 
"Es geht eh alles den Bach hinunter!"

Grundsätzlich erwarte ich persönlich von der Zukunft etwas Positives, bin aber Realist genug, dass das nicht ohne große Anstrengung zu erreichen sein wird.

Damit sich meine Erwartung erfüllt, sehe ich drei Hauptbetätigungsfelder:

1. Echte Demokratie
Es muss dem Bürger deutlich stärker Einfluss gegeben werden, als nur eine Stimme für die Wahl und das Recht zu klagen oder eine Beschwerde zu führen. Jeder Bürger hat die Pflicht, Steuern zu zahlen. Dann ist es doch nur angemessen, Ihm das Recht zu geben z.B. nach einer entsprechenden Unterschriftensammlung tief in politische Prozesse einzugreifen. Die WiF hat schon zahlreiche Schritte in Richtung Bürgerbeteiligung in Bewegung gebracht.

2. Transparenz
Viele Skandale aus den letzten Jahren wären nicht zu Tage gekommen und einige sind es auch noch nicht, weil viele Fakten in einer undurchsichtigen Flut an Informationen versteckt sind. In der WiF hat man gelernt, gezielte Fragen zu stellen, an deren Antwort wir ablesen können, ob etwas im Busche ist. Ziel muss aber sein, die Verwaltungsprozesse so klar und verständlich zu gestalten, dass Skandale im Vorhinein erkannt und verhindert werden können. Ein Schritt in diese Richtung ist das von der WiF geforderte Controlling im Sinne einer echten externen Prüfung.

3. Konzentration auf das Wesentliche
Regelmäßig werden große Zusammenhänge immer in kleinen Teilen betrachtet und leider auch entschieden. Das übergeordnete Ziel gerät dabei aus den Augen und wird verfehlt. Im Privathaushalt ist es möglich, von Monat zu Monat zu entscheiden. Im Bereich Soziales oder Stadtentwicklung sollte es darum gehen, wie die Situation für Kinder und Enkel gestaltet sein soll. Das Missverhältnis von kurz-, und langfristigen Entscheidungen muss ausgeglichen werden mit dem Ziel, dass nicht weiter kurzfristige Entscheidungen zugunsten von Eigeninteressen unsere Möglichkeiten auf eine erfolgreichere Zukunft verbauen.

Vita
Geboren bin ich in Kiel (*1980) und besuchte ab der 11. Klasse die heutige Eckener-Schule bis zum Abitur. Nach einem kurzen Ausflug in die Gastronomie, um mir Geld für das Studium zu verdienen, habe ich mich am 11. September 2001 für das Studium eingeschrieben und unsere Fachhochschule wenig später als Ingenieur auch verlassen. In der Studienzeit habe ich mich ausgedehnt mit Ehrenämtern beschäftigt, unter Anderem als Gemeinderat, dessen Aktivität dann in die Errichtung der Kapelle auf dem Campus mündete. Im April 2007 habe ich mich als Versicherungsmakler selbständig gemacht und arbeite neben dem Privatgeschäft mit großem Vergnügen im Bereich der Gewerbe-, und Hochrisiken. Sportlich halte ich mich mit Hindernisläufen fit und nehme an Wettbewerben wie "Strongmanrun" und "Urbanathlon" teil.