Mitteilungen an die Presse 2008
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20.10.2008

Änderung der Praxis beim Anstrich städtischer Räumlichkeiten
(Zur Beschlussvorlage im Hauptausschuss am 21.10.2008)

Die WiF möchte die Abt. Kommunale Immobilien beauftragen, die bisherige Praxis - einzig wählbare Farbe (schiefer)-grau - beim Anstrich städtischer Räumlichkeiten zu ändern. Die Farbgestaltung der Innenräume von öffentlichen Gebäuden soll, mit sofortiger Wirkung, nach den Wünschen der derzeitigen Nutzerinnen und Nutzer durchgeführt werden.
Dafür spricht: Die psychologische Wirkung von Farbe auf den Menschen ist seit langem bekannt. J.W.Goethe äußerte zur Farbenlehre: „Die Menschen empfinden im allgemeinen eine große Freude an der Farbe. Das Auge bedarf ihrer, wie es des Lichtes bedarf. Man erinnre sich der Erquickung, wenn an einem trüben Tage die Sonne auf einen einzelnen Teil der Gegend scheint und die Farben daselbst sichtbar macht.“

Wikipedia erläutert dazu: Reizt Licht eines bestimmten Lichtspektrums das Auge, hat das außer der einfachen Sinnesempfindung (wie „kirschrot“, „himmelblau“) komplexere und farbspezifische psychologische Wirkungen im Zentralnervensystem zur Folge. So ist es unangebracht, insbesondere in Schulräumlichkeiten, nur grau beim Anstrich der Räume zu nutzen und zuzulassen. Elterninitiativen, die die Klassenräume ihrer Kinder in Eigenregie streichen wollen und wollten oder auch andere Initiativen zur Farbgestaltung werden so behindert und auch verhindert.



19.08.2008

Räumlichkeiten für die Flensburger Tafel (HA-35/2008)
(Zum Antrag der WiF im Hauptausschuss am 26.08.2008)

Die Verwaltung wird angewiesen, ein alternatives Gebäude für die Flensburger Tafel zu suchen und die Ergebnisse zur ersten Hauptausschusssitzung im Oktober vorzulegen. Die zu erwartenden Mehrkosten sind ebenfalls darzustellen.
Folgende Punkte sind bei der Suche zu berücksichtigen:
    1. Zentraler Standort jedoch möglichst mit überdachtem Wartebereich oder Sichtschutz
    2. Lebensmittel müssen mit Fahrzeugen an- und abtransportiert werden können
    3. Ausreichend Stauraum und Müllplätze sind notwendig
    4. Der Bedarf eines Essraumes ist festzustellen
    5. Die Betreiber der Flensburger Tafel und die Nutzer sind nach weiteren Wünschen zu befragen.
Begründung: Die desolaten Zustände der Flensburger Tafel sind hinreichend bekannt, und es ist vielfach darüber berichtet worden.



19.08.2008

Transparenz der Gesellschaften mit städtischer Beteiligung (HA-38/2008)
(Zum Antrag der WiF im Hauptausschuss am 26.08.2008)

Der Hauptausschuss möge beschließen, dass mit sofortiger Wirkung jedes Mitglied des Hauptausschusses in seiner Eigenschaft als Gesellschafter sämtliche Unterlagen der städtischen Beteiligungen einsehen kann.
Der Grund: Die bisherige Regelung besagt, dass nur eine Einsichtnahme möglich ist, wenn ein Beschluss der Gesellschafterversammlung vorliegt. Diese Arbeitsweise macht die Arbeit mit den Beteiligungen unnötig intransparent und zeitintensiv.