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Wahlen

Die Wählergemeinschaft "WIR in Flensburg" beteiligte sich seit ihrer Gründung 2007 an folgenden Wahlen (Wahlen zum Bundestag und zum Europaparlament sind nicht aufgeführt): 
  • 2008, Kommunalwahl: Die WiF wurde mit 22,3% stärkste Fraktion und nahm 10 der 43 Sitze der Ratsversammlung ein.
  • 2009, Landtagswahl: Die WiF stellte für die Freien Wähler einen Direktkandidaten.
  • 2010, OB-Wahl: Die WiF stellte einen Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Flensburg. 
  • 2012, Landtagswahl: Keine Beteiligung. 
  • 2013, Kommunalwahl: Die WiF wird wieder antreten. (Übersicht aller Wahlbezirke
  • 2016, OB-Wahl: Die WiF stellte keinen Kand. für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Flensburg. 
  • 2017, Landtagswahl: ...?
  • 2018, Kommunalwahl: ...?   



Kommunalwahlen Stadt Flensburg




Erfolg von freien Wählern in Schleswig-Holstein

2008 hatten bei der Kommunalwahl in Schleswig-Holstein verschiedene Wählergruppen mit insgesamt 6.784 Mandaten und 51,8% noch vor der CDU mit 3.400 Mandaten (26%) und vor der SPD mit 2.141 Mandaten (16,4%) das deutschlandweit beste Ergebnis von Wählergruppen erreicht.(Wikipedia
 


2013Kommunalwahl mit 35,9% Wahlbeteiligung (26.623 von 75.071 Wahlberechtigten von über 90.000 Einwohnern), offizielle Daten 
            CDU (22,06%), SPD (20,68%), SSW (19,03%), WiF (15,03%), Grüne (12,49%), FDP (4,11%), Linke (3,69%), Flensburg wählen! (2,88%), Sonstige (0,02%).          

2008Kommunalwahl mit 40,0% Wahlbeteiligung (29.315 von 73.265 Wahlberechtigten von 88.519 Einwohnern)
            WiF (22,29%), SSW (22,04%), CDU (20,52%), SPD (15,93%), Linke (7,34%), Grüne (7,26%), FDP (4,59%), Sonstige (0,02%).

2003Kommunalwahl mit 41,5% Wahlbeteiligung (28.898 von 69.570 Wahlberechtigten von 85.972 Einwohnern)
            CDU (37,0%), SPD (24,9%), SSW (24,2%), B'90/Grüne (10,7%), FDP (3,2%). 

1998Kommunalwahl mit 53,2% Wahlbeteiligung (36.670 von 68.886 Wahlberechtigten von 86.755 Einwohnern)
            SPD (34,3%), CDU (31,2%), SSW (26,1%), B'90/Grüne (5,8%), FDP (2,4%), Sonstige (0,2%).

1994: Kommunalwahl mit 63,2% Wahlbeteiligung (43.262 von 68.499 Wahlberechtigten von 88.159 Einwohnern)
            SPD (34,7%), CDU (28,4%), SSW (25,9%), B'90/Grüne (8,9%), FDP (2,2%).




Landtagswahl Schleswig-Holstein 2012


    
     Prognose vom 26.04.2012                                                          (c) infratest dimap


Wahlergebnis vom 06.05.2012: 
CDU (30,8%), SPD (30,4%), Grüne (13,2%), FDP (8,2%), Piraten (8,2%), SSW (4,5%), Linke (2,2%), Sonstige (2,5%).
Von 100% Wahlberechtigten waren: 60,1% Wähler und 39,9% Nichtwähler. 

Die Nichtwähler sind also inzwischen die größte Gruppe in dieser Gesellschaft, was in den Medien, auf welche die großen Parteien Einfluss nehmen, oft nur Randerscheinung ist.  

Nicht zu wählen, ist auch eine Entscheidung, die als Verweigerung der Stimmabgabe nicht anerkannt wird. Das vollständige Wahlergebnis für alle Wahlberechtigten (100%) sähe so aus: 
Nichtwähler (39,9%), CDU (18,5%), SPD (18,3%), Grüne (7,9%), FDP (4,9%), Piraten (4,9%), SSW (2,7%), Linke (1,3%), Sonstige (1,5%).


    
      Blick auf die größte Gruppe, die parlamentarisch nicht repräsentiert wird: Die Nichtwähler.                 (c) ARD


Die durch den Wahlakt zur Regierung ermächtigte Mehrheitsgruppe im Landtag (SPD, Grüne, SSW) wurde demnach bei 39,9% Nichtwählern von nur 28,9% der Wahlberechtigten gewählt. Die Berichterstattung verengt die Sicht auf die Relationen im Parlament. Der Stimmanteil der Regierung liegt dort bei 48,1% der abgegebenen Wahlstimmen, ermöglicht durch die Sonderstellung des SSW. 

Wer eine geringe Wahlbeteiligung beklagt, sollte sich fragen, in welchem Maße tatsächlich Bürgerbeteiligung besteht.  


Zum Wert von Wahlprognosen in Zeiten einer Mehrheit von Nichtwählern: 
"Auch bei der Bundestagswahl 2013 wird keine Partei eine reale Zustimmungsquote über alle wahlberechtigten Bundesbürger hinweg von 30% erreichen, während die Gruppe der Nichtwähler erneut der eindeutige "Wahlgewinner" sein wird - im Jahr 2013 wahrscheinlich sogar mit deutlichem Abstand."("Warum wählen so viele die CDU?"; Telepolis, 09.04.2013) 


Die Mitgliederbasis der Parteien, die das Land regieren und ihm Gesetze geben, schwindet fortlaufend.("Den Parteien laufen die Mitglieder davon"; Flensburger Tageblatt, 31.08.2015) 




Wahlen zum Deutschen Bundestag, Übersicht über die Wahlkreise: 





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FlensburgAktuelles,
13.09.2012, 02:23